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05.07.2008 - ULC beim Montafon Lauf
Montafon Arlberg Marathon 05. Juli 2008
Die Strecke: 42,195 km, 1300 Höhenmeter, 11 km Asphalt, 4,5 km Bergpfad, 26,7 km Forstwege
Franz und Renate Holzknecht stellten sich diesem Härtetest. Die Anreise ins Silbertal in das wunderschöne Montafon erfolgte am Vortag via Zug und Bus. Angekommen im Dorf Silbertal ging es gleich zur Pasta-Party um die Kohlenhydratspeicher aufzufüllen. Nach einer großen Portion Nudeln und ein paar Radler und Apfelsaft waren die Speicher voll und man war ausreichend hydriert. Das war auch notwendig, denn es stand ein anspruchsvoller Bergmarathon mit 1.300 Höhenmetern und den obligaten 42,195 km an. Die Wettervorhersage war optimal: Endlich war es dann soweit. Renate reihte sich bei den "Nordic-Walkern" und Franz bei den Läufern ein. Pünktlich um 9.00 Uhr erfolgte der Start beim Silbertaler Feuerwehrhaus. Die Bedingungen waren fast perfekt, es war nicht zu warm, lediglich ein leichter Wind blies uns auf den ersten 2 Kilometer entgegen. Dann ging es wieder zurück zum Feuerwehrhaus und ab da begann der 18 km lange Anstieg auf Forstwegen bis zur oberen "Fresch Alpe" und weiter auf einen Bergpfad zum Silbertaler "Winterjöchele". Die Hälfte war absolviert. Die Uhr zeigte 1. Stunde und 52 Minuten an. Franz hatte ein gutes Gefühl und war sicher eine Endzeit von unter 3 Stunden und 40 Minuten zu erreichen da lt. Streckenprofil der überwiegende Teil der zweiten 21 Kilometer ja bergab geht. Daher wurde das Tempo forciert. Aber auf den letzten 10 Kilometern gab es immer wieder kurze giftige Anstiege die im Streckenprofil nicht angezeigt waren und da klopfte er dann an, der Mann mit dem Hammer und da man mit diesem Herren nicht verhandeln kann blieb nichts anderes übrig als das Tempo zu reduzieren und auf Durchkommen zu laufen. Dass funktionierte ganz gut, denn mit der Endzeit von 3 Stunden und 47 Minuten reichte es schlussendlich zum 3. Platz in der M50 Klasse. Renate ging es bis zum "Winterjöchele" sehr gut, ging aber dann abwärts ein zu hohes Tempo, was sich dann auf den letzten Kilometer rächte. Trotzdem erreichte sie das Ziel in St. Anton in der guten Zeit von 6 Stunden und 23 Minuten, das ebenfalls den 3. Rang in der Damenklasse der Nordic Walker bedeutete. Fazit: eine gut organisierte Veranstaltung, Verpflegung ausgezeichnet, Strecke wunderschön. Kein Nachteil wenn man die Strecke kennt, denn der Streckenplan (Höhenprofil) zeigt nicht alle Steigungen an. Für Franz und Renate gibt es sicher ein Wiedersehen im Silbertal.
Auszug aus der Homepage:
Silbertal im Montafon liegt auf 889 m Meereshöhe. Das Startgelände befindet sich auf 881 m beim Feuerwehrhaus. Zunächst verläuft die Strecke ca. 2 km - teilweise auf Asphalt - in Richtung Schruns. Nach einer kurzen Steigung geht´s dann wieder zurück zum Feuerwehrhaus. Dann beginnt der 18 km lange Anstieg - durch das hintere Silbertal, vorbei am berühmten Filmdrehort „Schlafes Bruder“ auf Forstwegen bis zur Oberen Fresch Alpe auf 1.890 m - weiter hinauf bis maximal 1.945 m auf einem Bergpfad zum Silbertaler Winterjöchle, der landschaftlich wohl schönsten Möglichkeit, die Landesgrenze von Vorarlberg nach Tirol zu passieren.
Weiter geht´s bergab - großteils auf Forstwegen - an der Konstanzer Hütte (1.688 m) vorbei durch das Verwalltal - durch den Ortsteil Moos zur Rodelhütte - weiter nach St. Jakob auf ca. 1.280 m, von wo aus die letzten paar Kilometer über Nasserein durch die Au zur Kirche wieder leicht ansteigen, bis nach der Marathon-Distanz von exakt 42,195 km der Einlauf ins Zielgelände des ARLBERG-well.com (1.304 m) in St. Anton am Arlberg gefeiert werden kann. St. Anton am Arlberg selbst liegt auf 1.284 m.
Dieser in West-Österreich wohl einmalige Marathon verläuft abseits jeglichen Autoverkehrs hauptsächlich auf Forst- und Wanderwegen.
ULC gratuliert recht herzlich
Die Strecke gliedert sich auf wie folgt:
ca. 11 km Asphalt 26,07 %,
ca. 4,5 km Bergpfad 10,67 % und
ca. 26,7 km Forstwege 63,26 %
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